ASB feiert 25 Jahre Engagement in Südosteuropa

“Ich freue mich, heute hier zu sein und gemeinsam mit Ihnen den 25. Geburtstag des ASB-Engagements in Südosteuropa sowie den 18. Jahrestag unseres Länderbüros in Serbien zu feiern“, sagte ASB-Bundesvorsitzender Knut Fleckenstein MdEP am Montag in Belgrad. Dort feierten mehr als 200 Gäste aus Politik, von internationalen Gebern, des ASB und lokaler Partner gemeinsam die beiden Jubiläen.

  • Die Gesundheitsstation in Subotica ermöglicht den Flüchtlingen Zugang zu medizinischer Versorgung.
    Foto: ASB/Hannibal
  • Sie feierten das 25. Jubiläum des ASB in Südosteuropa: Gordon Velev, Länderdirektor Serbien, Alexander Jung, stellvertretender deutscher Botschafter, Elmir Bojadzic, Leiter des ASB-Regionalbüros Südosteuropa, Jadranka Joksimovic, Ministerin für EU-Integration, der ASB-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein und Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch (v.l.n.r.).
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  • ASB-Bundesvorsitzender Knut Fleckenstein MdEP gratuliert zum Jubiläum: "Samariter helfen weltweit in Not. Darauf bin ich stolz."
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  • Die Gäste verlebten einen launigen Abend. Hier: Staatssekretär Nenad Ivanisevic im Gespräch mit Bundesvorstandsvorsitzendem Knut Fleckenstein. Im Hintergrund: Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch und Hans Friedrich Schröder, UNHCR-Chef in Belgrad.
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  • 25 Jahre ASB in Südosteuropa und 18 Jahre ASB-Länderbüro in Serbien: Die Jubiläen gaben allen Grund zum feiern.
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  • Zu den Feierlichkeiten kamen mehr als 200 Gäste aus Politik, Gesellschaft und zahlreiche Partner des ASB.
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  • Eine Bildergalerie am Veranstaltungsort erzählte die 25-jährige Geschichte der Hilfeleistungen beim ASB in Serbien, Bosnien Herzegowina und dem Kosovo.
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  • Das Jubiläum nahmen die ASB-Mitarbeiter aus Deutschland zum Anlass, das Flüchtlingscamp in Subotica, an der serbisch-ungarischen Grenze zu besuchen.
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  • In den serbischen ASB-Flüchtlingscamps finden rund 2.200 Menschen eine Obhut.
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  • Das Flüchtlingslager in Subotica war urpsprünglich als Transitlager gedacht, nach Schließung der Grenzen dient es vielen Flüchtlingen allerdings dauerhaft als Unterkunft.
    Foto: ASB/Hannibal
  • Die Unterkünfte sind einfach, aber der ASB bietet den Menschen hier alles, was sie dringend zum leben brauchen: Einen Schlafplatz, Verpflegung, Kleidung und Hygieneartikel und medizinische Versorgung.
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  • Gerade erst hat eine Krankenstation in der Flüchtlingsunterkunft in Subotica ihre Pforten eröffnet. Die serbischen Kollegen führen die ASB-Delegation durch die Behandlungsräume.
    Foto: ASB/Hannibal
  • Mobile medizinische Samariterteams kümmern sich darüber hinaus um die Gesundheit der Flüchtlinge in den Camps und auf der Straße. Sie behandeln aber auch bedürftige Serben.
    Foto: ASB SEE
  • Vor allem die Kinder sollen sich in den ASB-Camps von den schlimmen Erfahrungen, die sie im Krieg und auf der Flucht erlebt haben, erholen können. So oft es geht bietet ihnen der ASB die Möglichkeit, zu spielen und zu toben.
    Foto: ASB SEE
  • Natürlich müssen die Kinder und ihre Familien auch gut verpflegt werden...
    Foto: ASB SEE
  • Mehrere tausend Flüchtlinge können nur dank der Hilfe des ASB jeden Tag warme Mahlzeiten essen.
    Foto: ASB SEE
  • Seit 2015 ist der ASB in Südosteuropa im Bereich Flüchtlingshilfe aktiv.
    Foto: ASB/Hannibal
  • Als hundertausende Menschen auf ihrer Flucht vor Krieg und Verfolgung die Länder Südeuropas durchquerten, standen die Samariter sofort zur Stelle: Sie halfen den Geflüchteten mit Essen und Trinken aus, stellten Schlafplätze und Waschmöglichkeiten zur Verfügung.
    Foto: ASB/Hannibal
  • Die Arbeit des ASB geht aber noch viel weiter. Zum Beispiel hilft der Menschen dabei, die vor Jahren vor dem Bosnienkrieg flohen, wieder in ihre alte Heimat zurückzukehren und dort Fuß zu fassen.
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  • Dafür baute er ein neues Zuhause für zahlreiche Familien in den Balkanstaaten.
    Foto: ASB SEE
  • Nach der schweren Flut, die 2014 vor allem große Teile Bosniens unter Wasser setzte, bereitete der ASB sauberes Wasser auf...
    Foto: Fulvio Zanettini/ADH
  • ...und verteilte das Wasser an die betroffenen Bewohner.
    Foto: Fulvio Zanettini/ADH
  • Ob durch da Hochwasser, durch den Balkankrieg oder aus wirtschaftlichen Gründen: Wer vor dem Nichts steht, der erhält Unterstützung durch den ASB.
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  • Die Samariter unterstützen Menschen dabei, ihre Geschäftsidee in die Tat umzusetzen. Sie erarbeiten mit den künftigen Unternehmern Businesspläne und bieten auch finanzielle Unterstützung.
    Foto: ASB
  • Dank der Hilfe des ASB gelingt es den Menschen, endlich wieder auf eigenen Beinen zu stehen und für sich und ihre Familien zu sorgen.
    Foto: UNOPS; Serbia Project Centrephoto: Igor Pavićević

"Dieses langfristige Engagement beweist, dass die Auslandshilfe zu einem festen Standbein des ASB geworden ist: Samariter helfen weltweit Menschen in Not. Ob durch akute Soforthilfe oder durch eigene Länderbüros wie in Lateinamerika, Haiti, Südosteuropa, Georgien, der Ukraine, dem Irak, Nepal, Indonesien, auf den Philippinen und im Niger. Darauf bin ich stolz."

Der ASB ist seit 1992 ununterbrochen in Südosteuropa aktiv. In sieben Ländern baute er Häuser wieder auf, unterstütze besonders benachteiligte Menschen, half intern Vertriebenen, die in ihre Heimat zurückkehren wollten und leistete Nothilfe nach Naturkatastrophen. Seit Ende 2015 ergänzt die Flüchtlingshilfe das Angebot.

Engagement für Geflüchtete geht weiter

Rund 8.000 Flüchtlinge leben derzeit noch immer in Serbien. Der ASB betreibt fünf Flüchtlingslager, in denen bis zu 2.200 Menschen Schutz finden. Das Flüchtlingscamp in Subotica etwa, unweit der ungarischen Grenze, hat der ASB im November 2015 fertiggestellt und eröffnet. Ursprünglich als Transitlager gedacht, dient es seit der Schließung der Grenze als Daueraufenthaltsort für viele Flüchtlinge. Hier werden die Menschen mit warmen Mahlzeiten, Kleidung und Hygieneartikeln versorgt.

Darüber hinaus wurde im März 2017 in Subotica eine Gesundheitsstation eröffnet. Die Station in der Nähe des Busbahnhofes soll den Flüchtlingen und der ärmsten lokalen Bevölkerung den Zugang zu medizinischer Grundversorgung ermöglichen. Zusätzlich gründete der ASB mobile medizinische Teams mit rund 30 Ärzten und Schwestern. Diese haben in den vergangenen 12 Monaten mehr als 17.000 Menschen in ganz Serbien medizinisch versorgt und betreut.

21.03.2017

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