Frühförderung für Kinder mit Behinderung

Wenn Kinder körperliche, geistige oder seelische Auffälligkeiten zeigen, ist es wichtig, möglichst bald mit der Frühförderung zu beginnen.

Inklusion in der Frühförderung
Foto: ASB/B. Bechtloff

Eltern von Babys, Kleinkindern und Kindergartenkindern, die eine Beeinträchtigung haben oder von Behinderung bedroht sind, haben in Deutschland Rechtsanspruch auf die Inanspruchnahme einer Frühförderstelle für ihr Kind. Mit der Frühförderung sollen Folgen einer Behinderung verhindert oder zumindest abgemildert werden.

Nach Beantragung durch die Eltern und Bewilligung durch das zuständige Amt sind die Angebote der Frühförderung kostenfrei. Sie werden über die verschiedenen Kostengträger finanziert.

Heilpädagogische Therapie

In den drei Frühförderstellen des ASB wird behinderten Kindern von der Geburt bis zum Schuleintritt die bestmöglichen Bedingungen für eine positive Entwicklung ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten ermöglicht.

Im Rahmen der Frühförderung spielen gezielte Diagnostik sowie die heilpädagogische Therapie eine große Rolle. Sie können in Kombination mit medizinisch-therapeutischer und psychologischer Hilfe angewendet werden.

Mobile Frühförderung

Die Frühförderung kann sowohl zu Hause, in einer Frühförderstelle oder auch in der integrativen ASB-Kindertagesstätte angeboten werden. Die Frühförderstellen des ASB beraten und unterstützen auch die Eltern. Dies entlastet die Familien und wirkt sich positiv auf die Kinder aus.